25.08.2022

Online-WerbungWebsite

Erfolgreiche Landingpages:
Darauf kommt es an

25.08.2022

Online-WerbungWebsite

Erfolgreiche Landingpages: Darauf kommt es an

1. Was ist eine Landingpage?

2. Fakten über Landingpages

3. Struktur einer Landingpage

1. Was ist eine Landingpage?

Eine Landingpage ist die erste Seite, die ein Nutzer beim Besuch einer Website öffnet. User kommen zum Beispiel über eine Websuche, eine Werbeanzeige oder durch zahlreiche weitere Marketingmaßnahmen auf die Website. Die jeweilige Landingpage unterscheidet sich also je nachdem, über welchen Kanal der Nutzer kommt oder welches Keyword er in der Websuche vorher eingegeben hat. 

So kann beispielsweise die Homepage die Landingpage sein, wenn ein Nutzer auf Google nach einem bestimmten Unternehmen sucht. Klicken die Nutzer auf einen Online-Werbebanner, auf dem Kriminal-Bücher in einem Online-Shop beworben werden, dann wird die Landingpage die entsprechende Kategorie-Seite des Shops sein.  

Die Übereinstimmung des Zubringermediums und der Landingpage ist dabei von großer Bedeutung. Egal ob bei einer Google-Suche oder beim Klick auf ein Werbemittel – vor dem Klick hat der User bestimmte Erwartungen, die auf der darauffolgenden Landingpage erfüllt werden müssen. Idealerweise soll der Nutzer eine bestimmte Aktion auf der Landingpage ausführen oder sich zumindest mit den Inhalten vertraut machen. Wenn der Nutzer sich nicht wiederfindet und seine Erwartungshaltung nicht erfüllt wird, kann es zu einem Absprung kommen, bevor die Inhalte überhaupt näher betrachtet wurden. 

Deshalb macht es vor allem bei Werbekampagnen Sinn, eine separate Landingpage für das zu bewerbende Thema zu erstellen, wenn die aktuelle Website-Struktur die Informationen einer Werbekampagne nicht ausreichend darstellen kann. Die Landingpage wird entweder als eigenständige Seite aufgesetzt oder in eine vorhandene Website integriert. 

In diesem Blog-Beitrag widmen wir uns den Landingpages für Werbekampagnen einmal im Detail. 

2. Fakten über Landingpages

1. Eine Landingpage ist eine Zielseite, die mit einer Online-Kampagne beworben wird.

  • Die Dauer der Aktion/Online-Kampagne ist begrenzt
  • Wichtigstes Bindeglied zwischen Traffic und Website

2. Eine Landingpage ist kein Ersatz für eine Kundenwebsite.

  • Onepager
  • Minimalistisch
  • Keine Navigation, kein Menü

3. Eine Landingpage hat immer nur ein Ziel.

  • Ziel muss vorab festgelegt werden
  • Klares Angebot formulieren

4. Der Nutzen einer Landingpage muss klar sein.

  • Welche Vorteile hat der Kunde davon?
  • Welche Features stehen zur Verfügung?
  • Welche Preise gelten?
  • Wie kann das Produkt/Dienstleistung erworben werden?

5. Der Content einer Landingpage ist prägnant und komprimiert.

  • Aufzählungen helfen, um den Mehrwert des Angebots aufzuzeigen
  • Zeichen einsetzen, die bei Besuchenden als vorteilhaft wahrgenommen werden (Häkchen, Pluszeichen, Zahlen)

6. Die Übereinstimmung zwischen Werbemittel und Landingpage.

  • Keywords vom Werbemittel sollen sich auf der Landingpage wiederfinden und Vertrauen aufbauen
  • „Ich bin auf der richtigen Seite“

3. So sind Landingpages strukturiert

Eine Landingpage setzt sich aus folgenden Kernelementen zusammen:

Hero Shot
Im Kopfbereich einer Landingpage wird ein Hero Shot eingesetzt. Dieser dient als Eye Catcher, um die emotionale Ebene beim User anzusprechen. Das Ziel ist es, Aufmerksamkeit und Interesse hervorzurufen und das Verlangen nach dem Produkt/der Dienstleistung zu generieren.

Head- und Subheadline
Die Headline weckt Interesse beim User und regt zum Weiterlesen an. Eine Subheadline liefert aussagekräftige Zusatzinformationen und verrät mehr über das Thema.

Unique Selling Proposition (USP)
Im besten Fall weist das beworbene Produkt oder die beworbene Dienstleistung Alleinstellungsmerkmale auf, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Diese Vorteile werden dadurch an den User kommuniziert. 

Content
Um Besuchende in Richtung Handlung (oftmals Conversion) zu lenken, müssen diese den Inhalt schnell wahrnehmen und leicht verstehen können. Dafür müssen die Inhalte übersichtlich dargestellt werden. Wir empfehlen dabei Hauptüberschriften und Zwischenüberschriften zu verwenden, sodass Nutzer nur beim Überfliegen das Thema oder ein bestimmtes Angebot aufnehmen können. 

Die Texte sollen das Nötigste auf den Punkt bringen, komprimiert und präzise. Aufzählungen helfen, den Mehrwert des Angebots optisch ansprechend und übersichtlich darzustellen, mit beispielsweise Häkchen, Pluszeichen oder Zahlen. Diese Zeichen werden unterbewusst als vorteilhaft wahrgenommen. Damit Besuchende die Aufzählungspunkte schnell scannen können, soll es die Anzahl von 3 – 5 Aufzählungspunkte nicht überschreiten. 

Handlungsaufforderung: Lead-In, Call to Action (CtA), Lead-Out
Die Handlungsaufforderung wird in drei Bausteine unterteilt. Es wird mit dem Lead-in gestartet, der Einleitung des CtA-Buttons. Dieser Textbaustein wird vor dem CtA-Button platziert und soll Unklarheiten beseitigen sowie Vertrauen schaffen. Der Call-to-Action-Button ist die Haupt-Handlungsaufforderung. Mit einem Klick auf den Button wird die Ziel-Handlung der Landingpage ausgelöst, beispielsweise die Weiterleitung auf eine Shop-Seite, der Download eines PDFs oder die Anmeldung zu einem Event. Mit dem Lead-Out wird die Handlungsaufforderung abgeschlossen. Dieser liefert mit beispielsweise weiteren Benefits notwendiges Zusatzvertrauen und lenkt die Besuchenden zurück zum CtA-Button. 

Footer
Eine Landingpage endet mit dem Footer. Dort werden die Kontaktdaten, eventuell die Google Maps Karte und das Impressum hinterlegt sowie Verlinkungen zu anderen Kanälen.

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